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Unvernünftige Besucher

Der Tod der weißen Eselin Sissy durch unsachgemäße Fütterung seitens Unbekannter hat zwar zu einem Umdenken bei den meisten Besucherinnen und Besuchern des Wildparks geführt, aber nicht bei allen.

So wurden am stark frequentierten Oster-Wochenende mehrere Fälle beobachtet, bei denen trotz des gut ausgeschilderten Fütterungsverbotes immer wieder die weißen Esel und die Wildschweine mit mitgebrachtem Futter gefüttert wurden. Beim Auerwild wurden sogar Chips auf dem Boden gefunden (siehe Foto). Der Wildpark ersucht die Besucher deshalb nochmals eindringlich, nur die bei manchen Tieren angebrachten Futterautomaten zu verwenden, deren Inhalt nur für die betreffende Tierart geeignet ist. Das Futter sollte dann durch die entsprechenden Einwurf-Rohre eingeworfen werden, aber keinesfalls Kindern in die Hand gegeben werden, damit diese dann durch die Drahtgitter greifen und die Minischweine direkt füttern.

Andere Beobachtungen dieses Wochenendes: Beim Sikawild sind Besucher ins Gehege eingedrungen und haben eine Abwurfstange gestohlen, die später bei einer Tankstelle aufgefunden worden ist. Beim Waschbärengehege hat eine Mutter ihr Kleinkind auf den durch ein Stromkabel geschützten und entsprechend beschilderten Zaun gesetzt, worauf das Kind einen kleinen Stromschlag bekommen hat. Beim Murmele-Gehege wurde durch Vandalismus eine Parkbank völlig zerstört. Wildpark-Geschäftsführer Christian Ammann und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden deshalb noch mehr als bisher Besucher, die sich nicht an die im gesamten Wildpark aufgestellten Tafeln mit Regeln halten, auf das falsche Verhalten hinweisen.