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Wildkatze

Die Wildkatze ähnelt zwar einer getigerten Hauskatze, sie ist jedoch kräftiger gebaut und hat einen abgestutzt wirkenden Schwanz.

Heute gibt es sie nur noch in einigen größeren Waldgebieten. Tagsüber ruhen sie meistens in einer Fels- oder Erdhöhle, häufig auch unter einem Wurzelstock.

Wildkatzenweibchen sind Ende Februar oder Anfang März paarungsbereit. Die „Imponiergesänge“ der Kater klingen kreischend und heulend. Wie bei anderen Mitgliedern der Katzenfamilie auch, beißt das Männchen das Weibchen beim Paarungsvorgang in den Nacken. Etwa sechs Wochen später wirft das Weibchen die Jungen in einem Nest, das sich in der Regel in einer Felsspalte oder in einem hohlen Baum befindet. Die Mutter säugt sie etwa zwei bis drei Monate lang, und nach vier bis fünf Wochen kommen sie langsam aus dem Nest und spielen in der Nähe.

Früher war die Wildkatze in Europa weit verbreitet. Nachdem die großen Wälder jedoch immer mehr der Rodung zum Opfer fielen, wurde die Wildkatze in entlegenere Gegenden zurückgedrängt. Der Luchs ist einer ihrer wenigen natürlichen Feinde.