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Muffelwild

Die männlichen Tiere - Widder - erkennt man leicht an den geschwungenen Hörnern (Schnecken). Ihre Kopfform erinnert an jede der Schafe. Tatsächlich handelt es sich bei den Mufflons um eine Wildschafform aus Korsika und Sardinien, die seit 1968 im Wildpark in Feldkirch lebt.

Mufflons sind die kleinste Unterart der Wildschafe. Im rötlichbraunen Sommerhaar ist der Sattelfleck nur angedeutet sichtbar, im dunkleren Winterhaar hebt er sich deutlich weiß ab. Die langen, mähnenartigen Haare im Halsbereich werden "Vlies" genannt.

Die Schafe tragen nur selten kleine Hornstummel, die Widder hingegen wuchtige und auffallende kreisförmige Schnecken. Die Fortpflanzungszeit (Brunft) ist im Oktober bis Dezember. Muffelwild ist bei uns nicht heimisch, wurde aber bereits im Mittelalter in Österreich in Tiergärten gehalten.Heute ist Muffelwild außer in Vorarlberg in allen Bundesländern anzutreffen.

Mufflons können hervorragend riechen: Selbst bei schwachem Wind können sie Feinde aus einer Entfernung von 300 Meter wittern. Sie hören auch gut. Das Klicken mit der Kamera können sie noch aus 50 Meter Entfernung wahrnehmen. Der Jäger nennt das Männchen Widder, das Weibchen Schaf und die Jungtiere Lämmer.